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Deine Geschichte ist über 724 Jahre alt, und Heute bist du in grösster Gefahr!
Stück für Stück wollen sie dich zerstören, dich, unsere Mutter Helvetia!

 
Rufst du mein Vaterland

Roman Sutter (1853-1898) liebte sein Vaterland die Schweiz so sehr, dass er die Melodie
"Rufst du, mein Vaterland!" komponierte um damit seine Liebe in der Musik zum Ausdruck
zu bringen. Sie war so populär dass die Melodie bis 1961 als Schweizer Nationalhymne
verwendet wurde.

Hintergrund Musik gesungen von Marcel Eschmann. Danke! Nochmals hören [Klick]

Hier Rufst du mein Vaterland als mp3 Download [Klick]
 

 
1
O monts indépendants,
répétez nos accents,
nos libres chants.
A toi patrie!
Suisse chérie, le sang,
la vie de tes enfants.

 

 
1
Rufst du mein Vaterland,
Sieh uns mit Herz und Hand,
All dir geweiht

Heil dir, Helvetia!
Hast noch der Söhne ja,
Wie sie Sankt Jakob sah,
Freudvoll zum Streit!

 
 
1
Ci chiami, o Patria,
uniti impavidi sundiam l'acciar!
Salute Elvezia!
Tuoi prodi figli,
Morat, San Jacopo,
non obliar!

 

2 Da, wo der Alpenkreis
Nicht dich zu schützen weiß,
Wall dir von Gott,
Stehn wir den Felsen gleich,
Nie vor Gefahren bleich,
Froh noch im Todesstreich,
Schmerz uns ein Spott.

 
 
3 Vaterland, ewig frei,
Sei unser Feldgeschrei,
Sieg oder Tod!
Frei lebt, wer sterben kann,
Frei, wer die Heldenbahn
Steigt als ein Tell hinan.
Mit uns ist Gott!

 
 
  4 Doch, wo der Friede lacht
Nach der empörten Schlacht
Drangvollem Spiel,
O da viel schöner, traun,
Fern von der Waffen Grau'n,
Heimat, dein Glück zu bau'n
Winkt uns das Ziel!
 

Wer ist Helvetia?

Die "Helvetia" entstand im 18. Jahrhundert in der Eidgenossenschaft. Sie ist eine Allegorie, das heisst eine Versinnbildlichung,
Personifizierung eines abstrakten Inhalts in einer (Frauen-) Figur. Allegorien gab es zwar bereits in der Antike.
Die berühmteste ist vermutlich die "Justitia". Aber erst im 18. Jahrhundert begannen die gebildeten europäischen Eliten, nicht
zuletzt aufgrund einer erneuten Begeisterung für die Antike (Klassizismus), neue Allegorien zu erfinden. Sie begannen ihre
Königreiche, Fürstentümer oder Landschaften als weibliche Figur darzustellen, in einer Allegorie zu personifizieren. Solche
Frauenfiguren wurden in ganz Europa erfunden. Im 19. Jahrhundert dann, als im Zeitalter des Nationalismus die staatlichen
Strukturen nicht mehr als Herrschaften verstanden wurden, sondern mehr und mehr als Nationen gedacht wurden, eigneten
sich diese Frauenfiguren ausgezeichnet, um die an sich sehr abstrakte Vorstellung einer Nation vereinfacht auf den Punkt zu
bringen und zu verbreiten. So wurde auch die "Helvetia" 1848 im neuen Bundesstaat als Figur ins offizielle Bildprogramm des
jungen Staates aufgenommen. Sie findet sich noch bis heute beispielsweise auf den Münzen des schweizerischen Staates.

Weshalb nun wurde eine "Helvetia" erfunden? Wäre auch eine "Suitia", oder eine Allegorie mit ganz anderem Namen möglich
gewesen?

In der spätmittelalterlichen Eidgenossenschaft, dem losen und weit ausgefransten Bündnissystem der einzelnen Orte, war es
alles andere als klar, wie dieses Phänomen der Eidgenossenschaft zu benennen wäre. Es gab zu der Zeit noch mehrere andere
ähnliche Bündnissysteme. Die erste Beschreibung der gesamten Eidgenossenschaft im 15. Jahrhundert sprach von "Der
obertütschheit eydgenossenschaft loblicher beschreybung". Der Begriff "Schweiz" oder "Schweizer" war bis um 1500 noch
eher ein Schimpfwort und eine Fremdbezeichnung, mit der sich die Notabeln der Eigenossenschaft nicht selber bezeichnet
hätten. Gerade in dieser Zeit wurden die antiken Autoren wieder gelesen. Die Humanisten gruben viele antike Werke wieder
aus und edierten sie neu. Tacitus' Beschreibung von Germanien wurde beispielsweise in diesen Jahren wiederentdeckt. In
dieser Zeit, in den 1470er Jahren, bezeichnete ein Pfarrer das erste Mal die Eidgenossen als Helvetier, dies in Bezug auf
die Beschreibung der Wohnorte der Helvetier bei Caesars "bellum gallicum". Diese Zuschreibung verbreitete sich schnell und
seit 1500 wurde die Eidgenossenschaft wiederholt als Helvetien bezeichnet. Es war zwar nicht einfach, die spätmittelalterliche
Eidgenossenschaft mit dem Gebiet in Übereinstimmung zu bringen, welches bei Caesar als das Gebiet der Helvetier beschrieben
ist. Zumal die Bündnisse noch häufig wechselten, und entsprechend die Deutungen und Interpretationen schnell umgedeutet
und uminterpretiert werden mussten. Diese Übereinstimmung ist ja bis heute gegeben. Den Versuch der humanistisch gebildeten
Eidgenossen zu jener Zeit, eine Tradition bis zurück zu den Helvetiern zu knüpfen, kann man mit dem Fachbegriff "invention of
tradition" bezeichnen.

Der Begriff "Helvetia" wurde bis Ende des 18. Jahrhunderts vor allem in gelehrten Schriften anstelle von Eidgenossenschaft
verwendet. Der 1798 gegründete neue Staat der Eidgenossenschaft bezeichnete sich als "Helvetische Republik". Allerdings
existierte diese Republik nur wenige Jahre. 1848 dann wurde die offizielle Bezeichnung der Eidgenossenschaft eingeführt:
"Confoederatio Helvetica", die sich wie die "Helvetia" bis heute noch auf den Münzen befindet, bzw. auf den Autokennzeichen
und im Internet in der Abkürzung "ch" weltweit verbreitet wird. So war die "invention of tradition" der spätmittelalterlichen
eidgenössischen Humanisten, nämlich die Eidgenossenschaft als Helvetien zu bezeichnen, doch noch erfolgreich.

 

Heil dir Helvetia Festmarsch

vom 1. August 1891 anlässlich der 600 jährige Bundesfeier in Brunnen.

Titelblatt Seite 2 Piano Seite 3 Piano Seite 4 Trio Seite 5 Trio
Aus dem Archiv von Patriot.ch



Gott grüsse dich mein Heimatland!

Wurde auch komponiert von Roman Sutter (1853-1898)

thanks @ctsutter

 


Bücher

Das wahre Leben der Helvetia - Jürg Willi, Margaretha Dubach - ISBN 3 251 00398 4

 

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