Deine Geschichte
ist über 700 Jahre alt, und Heute bist du in grösster Gefahr!
Stück für Stück wollen sie dich
zerstören, dich, unsere Mutter Helvetia!
|
Rufst du mein Vaterland War die ehemalige Schweizer Nationalhymne bis 1961, gesungen zur Melodie God Save the Queen. Hintergrund Musik gesungen von Marcel Eschmann. Danke! Nochmals hören [Klick] |
||
|
1 O monts indépendants, répétez nos accents, nos libres chants. A toi patrie! Suisse chérie, le sang, la vie de tes enfants.
|
1 Rufst du mein Vaterland, Sieh uns mit Herz und Hand, All dir geweiht Heil dir, Helvetia! Hast noch der Söhne ja, Wie sie Sankt Jakob sah, Freudvoll zum Streit! |
1 Ci chiami, o Patria, uniti impavidi sundiam l'acciar! Salute Elvezia! Tuoi prodi figli, Morat, San Jacopo, non obliar!
|
![]() |
2
Da, wo der Alpenkreis Nicht dich zu schützen weiß, Wall dir von Gott, Stehn wir den Felsen gleich, Nie vor Gefahren bleich, Froh noch im Todesstreich, Schmerz uns ein Spott. |
|
|
3
Vaterland, ewig frei, Sei unser Feldgeschrei, Sieg oder Tod! Frei lebt, wer sterben kann, Frei, wer die Heldenbahn Steigt als ein Tell hinan. Mit uns ist Gott! |
||
|
4
Doch, wo der Friede lacht Nach der empörten Schlacht Drangvollem Spiel, O da viel schöner, traun, Fern von der Waffen Grau'n, Heimat, dein Glück zu bau'n Winkt uns das Ziel! |
||
Wer ist Helvetia?
Die "Helvetia" entstand im 18. Jahrhundert in
der Eidgenossenschaft. Sie ist eine Allegorie, das heisst eine
Versinnbildlichung,
Personifizierung eines abstrakten Inhalts in einer (Frauen-)
Figur. Allegorien gab es zwar bereits in der Antike.
Die berühmteste ist
vermutlich die "Justitia". Aber erst im 18. Jahrhundert begannen die gebildeten
europäischen Eliten, nicht
zuletzt aufgrund einer erneuten Begeisterung für die
Antike (Klassizismus), neue Allegorien zu erfinden. Sie begannen ihre
Königreiche, Fürstentümer oder Landschaften als weibliche Figur darzustellen, in
einer Allegorie zu personifizieren. Solche
Frauenfiguren wurden in ganz Europa
erfunden. Im 19. Jahrhundert dann, als im Zeitalter des Nationalismus die
staatlichen
Strukturen nicht mehr als Herrschaften verstanden wurden, sondern
mehr und mehr als Nationen gedacht wurden, eigneten
sich diese Frauenfiguren
ausgezeichnet, um die an sich sehr abstrakte Vorstellung einer Nation
vereinfacht auf den Punkt zu
bringen und zu verbreiten. So wurde auch die
"Helvetia" 1848 im neuen Bundesstaat als Figur ins offizielle Bildprogramm des
jungen Staates aufgenommen. Sie findet sich noch bis heute beispielsweise auf
den Münzen des schweizerischen Staates.
Weshalb nun wurde eine "Helvetia" erfunden? Wäre
auch eine "Suitia", oder eine Allegorie mit ganz anderem Namen möglich
gewesen?
In der spätmittelalterlichen Eidgenossenschaft,
dem losen und weit ausgefransten Bündnissystem der einzelnen Orte, war es
alles
andere als klar, wie dieses Phänomen der Eidgenossenschaft zu benennen wäre. Es
gab zu der Zeit noch mehrere andere
ähnliche Bündnissysteme. Die erste
Beschreibung der gesamten Eidgenossenschaft im 15. Jahrhundert sprach von "Der
obertütschheit eydgenossenschaft loblicher beschreybung". Der Begriff "Schweiz"
oder "Schweizer" war bis um 1500 noch
eher ein Schimpfwort und eine
Fremdbezeichnung, mit der sich die Notabeln der Eigenossenschaft nicht selber
bezeichnet
hätten. Gerade in dieser Zeit wurden die antiken Autoren wieder
gelesen. Die Humanisten gruben viele antike Werke wieder
aus und edierten sie
neu. Tacitus' Beschreibung von Germanien wurde beispielsweise in diesen Jahren
wiederentdeckt. In
dieser Zeit, in den 1470er Jahren, bezeichnete ein Pfarrer
das erste Mal die Eidgenossen als Helvetier, dies in Bezug auf
die Beschreibung
der Wohnorte der Helvetier bei Caesars "bellum gallicum". Diese Zuschreibung
verbreitete sich schnell und
seit 1500 wurde die Eidgenossenschaft wiederholt
als Helvetien bezeichnet. Es war zwar nicht einfach, die spätmittelalterliche
Eidgenossenschaft mit dem Gebiet in Übereinstimmung zu bringen, welches bei
Caesar als das Gebiet der Helvetier beschrieben
ist. Zumal die Bündnisse noch
häufig wechselten, und entsprechend die Deutungen und Interpretationen schnell
umgedeutet
und uminterpretiert werden mussten. Diese Übereinstimmung ist ja bis
heute gegeben. Den Versuch der humanistisch gebildeten
Eidgenossen zu jener
Zeit, eine Tradition bis zurück zu den Helvetiern zu knüpfen, kann man mit dem
Fachbegriff "invention of
tradition" bezeichnen.
Der Begriff "Helvetia" wurde bis Ende des 18.
Jahrhunderts vor allem in gelehrten Schriften anstelle von Eidgenossenschaft
verwendet. Der 1798 gegründete neue Staat der Eidgenossenschaft bezeichnete sich
als "Helvetische Republik". Allerdings
existierte diese Republik nur wenige
Jahre. 1848 dann wurde die offizielle Bezeichnung der Eidgenossenschaft
eingeführt:
"Confoederatio Helvetica", die sich wie die "Helvetia" bis heute
noch auf den Münzen befindet, bzw. auf den Autokennzeichen
und im Internet in
der Abkürzung "ch" weltweit verbreitet wird. So war die "invention of tradition"
der spätmittelalterlichen
eidgenössischen Humanisten, nämlich die
Eidgenossenschaft als Helvetien zu bezeichnen, doch noch erfolgreich.
Heil dir Helvetia Festmarsch
vom 1. August 1891 anlässlich der 600 jährige Bundesfeier in Brunnen.
Bücher
Das wahre Leben der Helvetia - Jürg Willi,
Margaretha Dubach - ISBN 3 251 00398 4
Ring
+ Heil dir
Helvetia +
Der Schweizer Ring aus
massiven 925 Sterling-Silber in 10mm Breite wird von Hand in der traditionellen
Goldschmiedkunst in einem Schweizer Goldschmiede-Atelier hergestellt und bürgt
für einwandfreie
Schweizer Qualität. Mit einem kostspieligen Laserverfahren wurde der Text + Heil
dir Helvetia +
(bzw. Ehre + Treue + Vaterland) eingelasert. Diese edlen Schmuckstücke aus
echtem Silber wurden
eigens für uns hergestellt und sind
exclusiv nur bei Patriot.ch erhältlich!
Facebook Gruppe
Banner
|
InfoPanel |
|
|
|
Copyright © ® ™ Patriot.ch Patriotes.ch Patrioti.ch Helvetien.com |